Vitamine

Vitamin K

Der Referenzwert

70 µg Zufuhr je Tag, K1 und K2 zusammen. Der Referenzwert meint faktisch K1 (Phyllochinon) aus grünem Gemüse; K2 (Menachinone) aus Käse, Quark und Natto ist mengenmäßig klein, aber wirkungsseitig der interessantere Teil. EFSA 2017

EFSA und D-A-CH setzen 70 µg für alle Erwachsenen an — abgeleitet aus 1 µg je Kilogramm Körpergewicht. Es ist ein Schätzwert, kein Bedarfswert: Der tatsächliche Bedarf lässt sich nicht bestimmen.

Wo der Wert langfristig liegen sollte

ab 70 µg

Nach oben offen, und das ist bei Vitamin K ausnahmsweise kein Eingeständnis von Unwissen: Es ist das einzige der fettlöslichen Vitamine, für das keine Behörde eine Höchstmenge festlegen konnte, weil aus Essen und Präparaten schlicht keine Schadensfälle bekannt sind. Der Körper speichert es kaum und scheidet Überschüsse aus. Interessanter als die Gesamtmenge ist die Herkunft — siehe bei der Wirkung: In der Rotterdam-Studie hing der Nutzen ausschließlich an K2, K1 zeigte gar keinen Zusammenhang.

Die Wirkung — was die Studien sagen

Wo viel drinsteckt — die Vorschläge zum Nachlegen

Quelle der Gehalte: Nährwerttabellen (Bundeslebensmittelschlüssel, USDA FoodData Central). Die Werte für Blattgemüse schwanken stark mit Sorte und Reifegrad; Käsewerte hängen an Reifedauer und Bakterienkultur. (2026)

Die Regeln zum Zubereiten

Unabhängig von der Menge

Was daran offen ist

Belege

  1. EFSA: Dietary reference values for vitamin K (2017)
  2. Geleijnse et al.: Dietary Intake of Menaquinone Is Associated with a Reduced Risk of Coronary Heart Disease — The Rotterdam Study (2004)
  3. VitaK-CAC: Two Years of Menaquinone-7 Supplementation and Coronary Artery Calcification — A Randomized Clinical Trial (JAMA Cardiology) (2026)
  4. Vitamin K2 and D in Patients With Aortic Valve Calcification — A Randomized Double-Blinded Clinical Trial (Circulation) (2022)
  5. Nährwerttabellen (Bundeslebensmittelschlüssel, USDA FoodData Central). Die Werte für Blattgemüse schwanken stark mit Sorte und Reifegrad; Käsewerte hängen an Reifedauer und Bakterienkultur. (2026)
  6. Gijsbers et al.: Comparison of phylloquinone bioavailability from food sources or a supplement in human subjects (1999)
  7. Habitual natto intake elevates serum MK-7 levels, enhances osteocalcin carboxylation, and supports bone density — a meta-analysis of Japanese evidence (Frontiers in Nutrition) (2025)

Stand der Recherche: 2026-08-15